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Heimatgeschichte: Unart: Tinte an Manschette

Dahlen (AB). Der Preußenkönig Friedrich II. und sein Gefolge wurden im Schloss gut versorgt. Es fehlte in dieser schlimmen Kriegszeit an nichts. Auch an die Befriedigung seiner geistigen Belange war gedacht: Friedrichs persönliche Bagage bestand aus einer umfänglichen rollenden Bibliothek, die auf mehrere Wagen geladen werden musste. Friedrich ließ seinen Neffen, seinen Nachfolger auf dem Königsthron, Friedrich Wilhelm, zu sich nach Dahlen kommen. Vom Inspektor Räubig erfahren wir, dass sich die beiden preußischen Hoheiten - getrennt - im Schlosspark oder bei Ausritten in der schönen Umgebung des Städtchens erholt hätten. Die Dahlener wie auch die Bewohner der umliegenden Dörfer ertrugen die Anwesenheit des Preußenkönigs und seiner Soldaten mehr oder weniger tapfer und waren am Ende froh, als sie wieder abzogen. Von Anfang an, also nach dem Einfall der preußischen Truppen 1756 in Sachsen, mussten seine Bewohner die mannigfaltigen Methoden des preußischen Besatzungsregimes bestehen. "Ich habe Sachsen nicht geschont, ich bin streng gewesen, das gebe ich zu. Es ist wahr, diese Leute sind sehr unglücklich", gestand er seinem Sch weizer Freund Henri de Catt ein (Quelle: Legal).
 Dahlen (AB). Der Preußenkönig Friedrich II. und sein Gefolge wurden im Schloss gut versorgt. Es fehlte in dieser schlimmen Kriegszeit an nichts. Auch an die Befriedigung seiner geistigen Belange war gedacht: Friedrichs persön...

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Aus der Oschatzer Allgemeinen Zeitung vom 21.02.2012.
© OAZ-Online, 20.02.2012, 17:26 Uhr
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