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Sanierungskur für Volkshaus Mügeln muss warten
Mügeln. Das ehemalige Volkshaus in Mügeln muss noch einige Jahre auf eine Sanierungskur warten. Die Immobilie hatte Stephan Peitsch aus Berlin im Februar vergangenen Jahres ersteigert (wir berichteten). Der Bundeswehroffizier zog damals zwei mögliche Nutzungsvarianten in Betracht. Entweder die Reaktivierung als Veranstaltungssaal oder die Einrichtung eines Fitnesscenters. Doch Letzteres hat Peitsch mittlerweile wieder verworfen. "Ein Fitnesscenter macht keinen Sinn, da es ein solches schon in Naundorf gibt. Ich habe es mir angesehen. Es läuft ganz gut, und ich möchte nicht in Konkurrenz treten", sagte Peitsch gestern gegenüber der OAZ. Er wolle sich nun vielmehr auf die ursprüngliche Nutzung als Veranstaltungssaal für Familienfeiern sowie für Unternehmen und Behörden bis hin zu Ausstellungen und Sportveranstaltungen konzentrieren. Erste Sicherungsarbeiten seien inzwischen erledigt. "Das Dach ist repariert und der Kanalanschluss für das Abwasser erfolgt", so Peitsch. Weitere Investitionen seien derzeit aber noch nicht möglich. "Es rechnet sich in den ersten drei Jahren nach dem Erwerb nicht, Investitionen zu tätigen", weiß der Berliner. Die gesetzlichen Regelungen seien aus steuerlicher Sicht "investitionsverhindernd". Deshalb müsse diese Zeit erst verstreichen, bevor sich Peitsch dann Schritt für Schritt ans Werk machen möchte. "Ich muss letztlich auch damit Geld verdienen."
Mit dem Erwerb des Anwesens durch den Berliner konnten die Mitglieder der Abteilung Kegeln des SV Döllnitztal aufatmen. Denn der vorherige Eigentümer hatte ihnen die Weiternutzung gekündigt. "Die Kegler sind nach wie vor zufrieden", dass sie die Bahn weiter nutzen können", so Peitsch.
Aus der Oschatzer Allgemeinen Zeitung vom 17.02.2012.
© OAZ-Online, 16.02.2012, 15:49 Uhr
© OAZ-Online, 16.02.2012, 15:49 Uhr
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