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Zoo Leipzig: Brillenbär Balu wegen Altersschwäche eingeschläfert
Leipzig. Aufgrund seines akut verschlechterten Gesundheitszustandes musste Brillenbär Balu eingeschläfert werden, wie der Zoo Leipzig am Montag mitteilte. Mit 29 Jahren gehörte der Brillenbär europaweit zu den Ältesten seiner Art. In der Vergangenheit war er bereits mehrfach wegen altersbedingter Leiden am Bewegungsapparat in tiermedizinischer Behandlung.
„Wir haben eine große Verantwortung gegenüber unseren Tieren. Wenn der Gesundheitszustand kein schmerz- und leidensfreies Leben zulässt, müssen wir im Sinne des Tieres und des Tierschutzes entscheiden und Leiden verhindern. Diesem Grundsatz sind wir auch im Fall von Balu treu geblieben“, begründete Zoodirektor Jörg Junhold am Montag die Entscheidung.
Aktuelle Fotos aus dem Leipziger Zoo:
Der älteste der drei Brillenbären in der historischen Bärenburg des Zoos hatte sich nach seinem Umzug in ein ebenerdiges Gehege mit Fußbodenheizung Ende vergangenen Jahres etwas erholt. Die positive Entwicklung war jedoch nicht von Dauer: Zuletzt sei Balu in seiner Bewegungsfähigkeit aufgrund massiver Arthrosen so stark eingeschränkt gewesen, dass auch das selbstständige Erreichen von Nahrung und Wasser nicht mehr gewährleistet war. Zudem wies die Haut des Tieres wundgelegene Stellen auf, wie die Zooverwaltung weiter mitteilte. Auch eine intensive medizinische Behandlung habe keine Besserung mehr bringen können.
„Wir haben eine große Verantwortung gegenüber unseren Tieren. Wenn der Gesundheitszustand kein schmerz- und leidensfreies Leben zulässt, müssen wir im Sinne des Tieres und des Tierschutzes entscheiden und Leiden verhindern. Diesem Grundsatz sind wir auch im Fall von Balu treu geblieben“, begründete Zoodirektor Jörg Junhold am Montag die Entscheidung.
Aktuelle Fotos aus dem Leipziger Zoo:
Der älteste der drei Brillenbären in der historischen Bärenburg des Zoos hatte sich nach seinem Umzug in ein ebenerdiges Gehege mit Fußbodenheizung Ende vergangenen Jahres etwas erholt. Die positive Entwicklung war jedoch nicht von Dauer: Zuletzt sei Balu in seiner Bewegungsfähigkeit aufgrund massiver Arthrosen so stark eingeschränkt gewesen, dass auch das selbstständige Erreichen von Nahrung und Wasser nicht mehr gewährleistet war. Zudem wies die Haut des Tieres wundgelegene Stellen auf, wie die Zooverwaltung weiter mitteilte. Auch eine intensive medizinische Behandlung habe keine Besserung mehr bringen können.
© OAZ-Online, 20.02.2012, 16:38 Uhr
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