Ratgeber > Rehe im Winter nicht füttern
Canonical URL

Tiere

Rehe im Winter nicht füttern


  • Rehe am besten in Ruhe lassen
    Foto: dpa
    Füttern und streicheln ist tabu: Spaziergänger und Radfahrer halten sich von Rehen am besten fern. (Foto: Patrick Pleul)
Berlin (dpa/tmn) - Auch wenn man ihnen nur etwas Gutes tun will: Spaziergänger sollten Rehe selbst bei hohen Minusgraden nicht füttern. Lässt man die Tiere nicht in Ruhe, bedeutet das für sie Stress.

Rehe füttern oder streicheln ist tabu - das gilt im Winter genauso wie im Sommer. Zwar wirkten die Tiere bei Kälte oft zahm und hilfsbedürftig, in Wahrheit sparten sie aber nur Energie, um gegen die Kälte resistent zu sein, sagt Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdschutzverband. Kommt ein Mensch auf sie zu, bedeute das für die Rehe Stress. Dadurch gehe ihnen unnötig Energie verloren. Wanderer oder Radfahrer sollten daher auf den Wegen bleiben und ihre Hunde nur in Sichtweite laufen lassen.

Nicht nur die Tiere, auch die Natur leide darunter, wenn Menschen es mit ihrer Hilfsbereitschaft übertreiben. Denn je beunruhigter und ausgelaugter das Reh sei, desto häufiger beginne es, Triebe abzuknabbern. Das schädigt laut Reinwald die Bäume.


© OAZ-Online, 13.02.2012, 12:38 Uhr
Canonical URL
Social Bookmarks:

Suche in Ratgeber

Mehr Ratgeber

Weitere Meldungen

Weitere Fotos

Oops die Fehlerbox

Ihre Meinung ist uns wichtig

Sollten Sie einen Fehler gefunden oder eine Anmerkung für uns haben, sind wir dankbar für alle Hinweise. Schicken Sie uns eine E-Mail an:

desk@dnn-online.de

Linkempfehlungen