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Tierschützer fordern TU Dresden zum Verzicht auf Sezierpflicht auf
Dresden/Hamburg. Tierschützer fordern von der TU Dresden, im Biologiestudium keine Tiere mehr zu sezieren. Auch in Dresden würden viele Studenten das Studium abbrechen, da sie nicht für den Tod der Tiere verantwortlich sein wollten, teilte die Tierschutzorganisation Vier Pfoten am Donnerstag in Hamburg mit. Von der Fachrichtung Biologie in Dresden war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.
Nach Angaben von Vier Pfoten werden im Dresdner Physiologiekurs Heuschrecken und Ratten verwendet. Die Universität Mainz habe als erste in Deutschland die Sezierpflicht aufgehoben. Ab dem Sommersemester könnten die Studenten im Anatomiekurs nun selbst entscheiden, ob sie tote Tiere sezieren oder Alternativen wählen.
„Das Töten von Tieren zu Lehrzwecken ist eine Methode aus dem Mittelalter", kritisierte Kampagnenleiterin Martina Stephany die Praxis. Neben Dresden hatte die Tierschutzorganisation auch andere Universitäten in Deutschland angeschrieben. Heute gebe es moderne Alternativen wie künstliche Organpräperate und Videosimulationen. Dennoch würden an deutschen Universitäten in den Fachbereichen Biologie, Medizin und Veterinärmedizin etwa 60.000 Tiere für die Lehre getötet, davon 15 000 Wirbeltiere, rechnete die Organisation vor.
Nach Angaben von Vier Pfoten werden im Dresdner Physiologiekurs Heuschrecken und Ratten verwendet. Die Universität Mainz habe als erste in Deutschland die Sezierpflicht aufgehoben. Ab dem Sommersemester könnten die Studenten im Anatomiekurs nun selbst entscheiden, ob sie tote Tiere sezieren oder Alternativen wählen.
„Das Töten von Tieren zu Lehrzwecken ist eine Methode aus dem Mittelalter", kritisierte Kampagnenleiterin Martina Stephany die Praxis. Neben Dresden hatte die Tierschutzorganisation auch andere Universitäten in Deutschland angeschrieben. Heute gebe es moderne Alternativen wie künstliche Organpräperate und Videosimulationen. Dennoch würden an deutschen Universitäten in den Fachbereichen Biologie, Medizin und Veterinärmedizin etwa 60.000 Tiere für die Lehre getötet, davon 15 000 Wirbeltiere, rechnete die Organisation vor.
© OAZ-Online, 02.02.2012, 12:53 Uhr
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