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Ins Eis eingebrochen: Leipziger Feuerwehr übt im Johannapark für den Ernstfall
Leipzig. Minus zwölf Grad Außentemperatur, Sonnenschein und eine gefrorene Eisdecke auf dem Teich im Johannapark. Winteridylle in Leipzig. Einige Fußgänger laufen spazieren, einige schlittern über die Eisfläche. Plötzlich geht alles ganz schnell, ein Knacken, das Eis bricht und ein Mensch versinkt im Wasser. Jetzt zählt jede Minute. Was wie ein tragisches Unglück klingt, hat die Leipziger Berufsfeuerwehr bei einer Übung am Donnerstag nachgestellt.
Bekleidet mit orangefarbenen Jacken lassen sich einige der Profiretter ins Wasser gleiten und mimen den Verunglückten. Minuten später werden sie von ihren Kameraden, gesichert mit Seilen, wieder ans Ufer gezogen. „Bei den Temperaturen derzeit bieten sich uns reelle Trainingsmöglichkeiten“, sagt Feuerwehrsprecher Joachim Petrasch.
Ältere Helfer frischten so ihr Wissen wieder auf, für junge Brandschützer sei die Übung oft die erste Erfahrung mit dem eiskalten Wasser. Bis zu einer Stunde könnten sie mit ihren Anzügen im kühlen Nass bleiben. Den Verunglückten blieben meist nur wenige Minuten, je nach körperlicher Fitness und Konstitution.
Wichtig sei, so Petrasch, dass sich die ins Wasser eingebrochen Menschen ruhig verhielten. „Wer strampelt, verliert noch mehr Körperwärme“, erklärt der Sprecher. Er weiß aber auch, dass die meisten Opfer aus Angst wild strampeln. Deshalb rät Petrasch generell, um gefrorene Eisflächen einen Bogen zu machen. „Das ist kreuzgefährlich“, sagt er. Nur wenn die Teiche offiziell freigegeben seien, dürften sie auch betreten werden.
Noch kritischer sei die Situation an fließenden Gewässern. Durch die Bewegung der Bäche und Flüsse lasse sich die Tragfähigkeit kaum beurteilen. Gefahr drohe zusätzlich durch warmes Abwasser, das Betriebe einleiten. Da werde die Eisschicht schnell wieder dünn.
Sollte dennoch ein Spaziergänger einbrechen gilt: Ruhe bewahren, den Notruf 112 anrufen und den genauen Unfallort nennen. „Auf keinen Fall sollte man selbst die Unglücksstelle betreten“, rät Petrasch. Passanten könnten statt dessen ihre Schals zusammen binden und so eine provisorische Halteleine herstellen, bis die Feuerwehr anrücke.
Bekleidet mit orangefarbenen Jacken lassen sich einige der Profiretter ins Wasser gleiten und mimen den Verunglückten. Minuten später werden sie von ihren Kameraden, gesichert mit Seilen, wieder ans Ufer gezogen. „Bei den Temperaturen derzeit bieten sich uns reelle Trainingsmöglichkeiten“, sagt Feuerwehrsprecher Joachim Petrasch.
Ältere Helfer frischten so ihr Wissen wieder auf, für junge Brandschützer sei die Übung oft die erste Erfahrung mit dem eiskalten Wasser. Bis zu einer Stunde könnten sie mit ihren Anzügen im kühlen Nass bleiben. Den Verunglückten blieben meist nur wenige Minuten, je nach körperlicher Fitness und Konstitution.
Wichtig sei, so Petrasch, dass sich die ins Wasser eingebrochen Menschen ruhig verhielten. „Wer strampelt, verliert noch mehr Körperwärme“, erklärt der Sprecher. Er weiß aber auch, dass die meisten Opfer aus Angst wild strampeln. Deshalb rät Petrasch generell, um gefrorene Eisflächen einen Bogen zu machen. „Das ist kreuzgefährlich“, sagt er. Nur wenn die Teiche offiziell freigegeben seien, dürften sie auch betreten werden.
Noch kritischer sei die Situation an fließenden Gewässern. Durch die Bewegung der Bäche und Flüsse lasse sich die Tragfähigkeit kaum beurteilen. Gefahr drohe zusätzlich durch warmes Abwasser, das Betriebe einleiten. Da werde die Eisschicht schnell wieder dünn.
Sollte dennoch ein Spaziergänger einbrechen gilt: Ruhe bewahren, den Notruf 112 anrufen und den genauen Unfallort nennen. „Auf keinen Fall sollte man selbst die Unglücksstelle betreten“, rät Petrasch. Passanten könnten statt dessen ihre Schals zusammen binden und so eine provisorische Halteleine herstellen, bis die Feuerwehr anrücke.
© OAZ-Online, 02.02.2012, 18:53 Uhr
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