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Dresden: Sprecher des sächsischen Innenministeriums erhält Negativpreis "Tonstörung"
Dresden. Der Verdacht auf Bevorzugung einzelner Medien bei wichtigen Themen hat dem Sprecher des sächsischen Innenministeriums den Negativ-Preis „Tonstörung 2011" eingebracht. Wie die Landespressekonferenz Sachsen (LPK) am Mittwoch mitteilte, habe Ministeriumssprecher Frank Wend vor allem im Zusammenhang mit der Debatte um die Funkzellenabfrage bei Anti-Nazi-Demonstrationen in Dresden sowie der Zwickauer Terrorzelle selektiv informiert.
Der Preis wurde dem Ministeriumssprecher am Mittwoch übergeben. Die LPK wendet sich damit gegen die Bevorzugung einzelner Journalisten und Medien. Ein solches Agieren sei - aus welchen Gründen auch immer - „unprofessionell". Ministeriumssprecher Wend und Mitarbeiter der Pressestelle sahen sich zu Unrecht kritisiert. Die Beantwortung von Presseanfragen sei in Fällen wie der Handydatenaffäre oder der Terrorzelle nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich, da Entscheidungen anderer Behörden wie etwa der Staatsanwaltschaft zu berücksichtigen seien.
Die LPK ist ein Zusammenschluss von rund 70 landespolitischen Journalisten und vergibt den Negativpreis jährlich im Januar. Eine Jury aus elf Vereinsmitgliedern wählte den Preisträger aus. Ihre diesjährige Entscheidung war einstimmig.
Der Preis wurde dem Ministeriumssprecher am Mittwoch übergeben. Die LPK wendet sich damit gegen die Bevorzugung einzelner Journalisten und Medien. Ein solches Agieren sei - aus welchen Gründen auch immer - „unprofessionell". Ministeriumssprecher Wend und Mitarbeiter der Pressestelle sahen sich zu Unrecht kritisiert. Die Beantwortung von Presseanfragen sei in Fällen wie der Handydatenaffäre oder der Terrorzelle nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich, da Entscheidungen anderer Behörden wie etwa der Staatsanwaltschaft zu berücksichtigen seien.
Die LPK ist ein Zusammenschluss von rund 70 landespolitischen Journalisten und vergibt den Negativpreis jährlich im Januar. Eine Jury aus elf Vereinsmitgliedern wählte den Preisträger aus. Ihre diesjährige Entscheidung war einstimmig.
© OAZ-Online, 15.02.2012, 17:37 Uhr
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