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Dresdens Ex-Polizeipräsident bei der Opposition schon länger in Kritik
Dresden. Dresdens abberufener Polizeipräsident Dieter Hanitsch stammt aus Eisleben (Sachsen-Anhalt) und begann seine Laufbahn bei der Bereitschaftspolizei. Unmittelbar nach der Wende - von Oktober 1990 bist August 1991 - war er Chef der Polizeischule in Dresden. Bis 1998 arbeitete Hanitsch dann in der damaligen Landespolizeidirektion Zentrale Dienste, danach war er unter anderem im Innenministerium für Polizeitechnik zuständig. 2002 wechselte er ins Polizeipräsidium Dresden, dort war er bis 2004 kommissarischer Leiter. Es folgte eine kurze Zeit im Innenministerium. Nach der Polizeireform wurde er im August 2005 schließlich Leiter der neuen Polizeidirektion Dresden.
Zumindest bei der Opposition stand er in dieser Funktion schon seit einigen Monaten in der Kritik. Anlass ist der Einsatz der Ordnungshüter bei den von Gewalt überschatteten Protesten gegen die Aufmärsche Rechtsextremer am 13. und 19. Februar. In diesem Jahr eskalierte die Gewalt. Kritiker werfen der Polizeiführung vor, vor allem am 19. Februar nicht deeskalierend genug gewirkt zu haben. Bis zu seiner Versetzung stand das Innenministerium hinter dem Polizeipräsidenten; Entlassungsgerüchte gab es aber bereits seit einigen Tagen.
Dabei stand der heute 55-Jährige zwischen den Fronten. Hanitsch hatte damals schon im Vorfeld vor Problemen gewarnt und keinen Hehl daraus gemacht, dass ihm die erneute Genehmigung der Neonazi-Aufmärsche nicht schmeckte. Besorgt schaute er aber auch auf die Gegendemonstranten, die gleichfalls bundesweit mobil gemacht hatten. Letztlich gelang es der Polizei am 19. Februar nicht, tausende Demonstranten voneinander zu trennen. Als Polizisten massiv angegriffen wurden, schritten die Beamten konsequent ein.
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Foto: dpa
Der ehemalige Polizeipräsident Dieter Hanitsch.
Zumindest bei der Opposition stand er in dieser Funktion schon seit einigen Monaten in der Kritik. Anlass ist der Einsatz der Ordnungshüter bei den von Gewalt überschatteten Protesten gegen die Aufmärsche Rechtsextremer am 13. und 19. Februar. In diesem Jahr eskalierte die Gewalt. Kritiker werfen der Polizeiführung vor, vor allem am 19. Februar nicht deeskalierend genug gewirkt zu haben. Bis zu seiner Versetzung stand das Innenministerium hinter dem Polizeipräsidenten; Entlassungsgerüchte gab es aber bereits seit einigen Tagen.
Dabei stand der heute 55-Jährige zwischen den Fronten. Hanitsch hatte damals schon im Vorfeld vor Problemen gewarnt und keinen Hehl daraus gemacht, dass ihm die erneute Genehmigung der Neonazi-Aufmärsche nicht schmeckte. Besorgt schaute er aber auch auf die Gegendemonstranten, die gleichfalls bundesweit mobil gemacht hatten. Letztlich gelang es der Polizei am 19. Februar nicht, tausende Demonstranten voneinander zu trennen. Als Polizisten massiv angegriffen wurden, schritten die Beamten konsequent ein.
© OAZ-Online, 27.06.2011, 17:09 Uhr
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