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Dauerfrost fordert zweites Todesopfer in Sachsen-Anhalt - Polizei verstärkt Streifen
Magdeburg. Im strengen Frost in Sachsen-Anhalt ist ein weiterer Mensch ums Leben gekommen. Ein 53 Jahre alter Mann sei am Freitagmorgen von einer Zeugin tot in Großwirschleben bei Bernburg entdeckt worden, teilte die Polizei in Bernburg mit. Der Mann dürfte betrunken mit seinem Fahrrad nach Hause gekommen, vor dem Eingang gestürzt und liegengeblieben sein. Die Polizei geht nach derzeitigem Stand von einem Kältetod aus.
Am Donnerstag war in Magdeburg bereits ein 55 Jahre alter Obdachloser erfroren gefunden worden. Ein 71-Jähriger, der ebenfalls am Donnerstag tot in einem Gebüsch in Magdeburg entdeckt wurde, soll hingegen nicht erfroren sondern möglicherweise an einem Herzleiden gestorben sein. Bereits am Mittwoch war eine Eisschwimmerin in einem Kiessee bei Stendal ums Leben gekommen.
Die Polizei will nun ihre Kontrollen verstärken. Es würden gezielt Orte aufgesucht, an denen sich Obdachlose häufiger aufhielten, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Alle Reviere der Polizeidirektion Nord in Sachsen-Anhalt seien aufgefordert worden, besonders sensibel nach gefährdeten Menschen Ausschau zu halten.
Die Polizei forderte die Bevölkerung auf, von der Kälte bedrohte Obdachlose und hilflose Personen zu melden. Im Zweifel sei es besser, einmal zu viel die Polizei zu alarmieren, sagte ein Sprecher. Die Gefahrenabwehr gehöre zu den Aufgaben der Polizei.
Der am Donnerstag tot auf einer Bank gefundene Obdachlose hatte sich nach Ermittlungen der Polizei am Abend auf den Schlafplatz vor einem Blumenladen gelegt. In der bitterkalten Nacht starb er, am frühen Morgen entdeckte eine Passantin die Leiche. Eine Obduktion zur genauen Ermittlung der Todesursache wurde angeordnet.
Zu dem 71-Jährigen erklärte dagegen eine Sprecherin: „Wir gehen von einem krankheitsbedingten Tod aus.“ Der Mann hatte Herzprobleme und war von Angehörigen vermisst worden. Auch bei der Eisschwimmerin aus dem Kiessee war die genaue Todesursache am Freitag noch unklar. Auch in den kommenden Tagen soll es Meteorologen zufolge nachts bitterkalt mit zweistelligen Minusgraden werden.
Am Donnerstag war in Magdeburg bereits ein 55 Jahre alter Obdachloser erfroren gefunden worden. Ein 71-Jähriger, der ebenfalls am Donnerstag tot in einem Gebüsch in Magdeburg entdeckt wurde, soll hingegen nicht erfroren sondern möglicherweise an einem Herzleiden gestorben sein. Bereits am Mittwoch war eine Eisschwimmerin in einem Kiessee bei Stendal ums Leben gekommen.
Die Polizei will nun ihre Kontrollen verstärken. Es würden gezielt Orte aufgesucht, an denen sich Obdachlose häufiger aufhielten, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Alle Reviere der Polizeidirektion Nord in Sachsen-Anhalt seien aufgefordert worden, besonders sensibel nach gefährdeten Menschen Ausschau zu halten.
Die Polizei forderte die Bevölkerung auf, von der Kälte bedrohte Obdachlose und hilflose Personen zu melden. Im Zweifel sei es besser, einmal zu viel die Polizei zu alarmieren, sagte ein Sprecher. Die Gefahrenabwehr gehöre zu den Aufgaben der Polizei.
Der am Donnerstag tot auf einer Bank gefundene Obdachlose hatte sich nach Ermittlungen der Polizei am Abend auf den Schlafplatz vor einem Blumenladen gelegt. In der bitterkalten Nacht starb er, am frühen Morgen entdeckte eine Passantin die Leiche. Eine Obduktion zur genauen Ermittlung der Todesursache wurde angeordnet.
Zu dem 71-Jährigen erklärte dagegen eine Sprecherin: „Wir gehen von einem krankheitsbedingten Tod aus.“ Der Mann hatte Herzprobleme und war von Angehörigen vermisst worden. Auch bei der Eisschwimmerin aus dem Kiessee war die genaue Todesursache am Freitag noch unklar. Auch in den kommenden Tagen soll es Meteorologen zufolge nachts bitterkalt mit zweistelligen Minusgraden werden.
© OAZ-Online, 03.02.2012, 19:33 Uhr
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