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Ausländer kurbeln Tourismus in Ostdeutschland an - Dresden profitiert
Dresden/Berlin. Gäste aus dem Ausland haben im vergangenen Jahr den Tourismus in Ostdeutschland beflügelt. Das geht aus dem aktuellen Sparkassen-Barometer für die Branche hervor. Auch die Deutschen selbst brachten den Reisegebieten des Ostens einen spürbaren Aufwärtstrend, jedoch in geringerem Maße als bei ausländischen Reisenden. „Die Krise des Vorjahres ist überwunden", sagte die Sprecherin des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV), Cosima Ningelgen, am Montag.
Details zum Inlandstourismus sollen Ende August vorgestellt werden, bei den Ausländern liegen sie bereits jetzt vor. Die Zahlen beruhen auf Angaben der Tourismusgesellschaften der Länder. Demnach gab es im Vergleich zu 2009 einen Zuwachs um 9,3 Prozent. Das ist etwas weniger als der Wert für Westdeutschland (10,1). Während im Osten 6 Prozent der Übernachtungen auf ausländische Gäste fallen, waren es im Westen 18 Prozent.
Den Spitzenplatz im Osten halten die Niederländer, die das breite Angebot an Freizeitparks und Campingplätzen schätzen. Den stärksten Zuwachs unter den ostdeutschen Regionen erzielte mit 14 Prozent Brandenburg.
Neun von 38 Reisegebieten konnten auf zweistellige Anteile verweisen, darunter Dresden, Leipzig, Chemnitz und Potsdam. Vor allem die Regionen mit kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten liegen bei Ausländern hoch im Kurs. An der Küste spielt das eher weniger eine Rolle. Sechs Regionen in Brandenburg und Thüringen verzeichneten ein Plus von mehr als 25 Prozent.
Ausländer machen laut Studie vor allem dann im Osten gern Urlaub, wenn die Verkehrsverbindungen gut sind und das kulturelle Angebot stimmt. Auch die Ausrichtung des Auslandsmarketings der jeweiligen Länder spielt eine Rolle. Bei den Niederländern sind alle ostdeutschen Ziele beliebt. Wegen der Fährverbindungen nach Schweden ist der Anteil schwedischer Gäste in Mecklenburg-Vorpommern hoch. Auch bei Schweizern und Dänen ist das Land beliebt.
US-Amerikaner kommen vor allem als Kulturtouristen und besuchen gezielt Städte wie Dresden, Eisenach, Jena, Weimar, Erfurt sowie die Lutherstadt Wittenberg und den Wörlitzer Park. In Sachsen bilden Gäste aus den USA sogar knapp die Mehrheit aller ausländischen Touristen - ein Novum in Ostdeutschland. Polen sind nur in ihrem Nachbarland Brandenburg stark vertreten. „Das Sächsische Elbland weist einen hohen Anteil von Urlaubern aus Russland und Japan auf. Die Nähe zu Dresden und Meißen gilt hier als Attraktion", teilte der OSV mit.
Details zum Inlandstourismus sollen Ende August vorgestellt werden, bei den Ausländern liegen sie bereits jetzt vor. Die Zahlen beruhen auf Angaben der Tourismusgesellschaften der Länder. Demnach gab es im Vergleich zu 2009 einen Zuwachs um 9,3 Prozent. Das ist etwas weniger als der Wert für Westdeutschland (10,1). Während im Osten 6 Prozent der Übernachtungen auf ausländische Gäste fallen, waren es im Westen 18 Prozent.
Den Spitzenplatz im Osten halten die Niederländer, die das breite Angebot an Freizeitparks und Campingplätzen schätzen. Den stärksten Zuwachs unter den ostdeutschen Regionen erzielte mit 14 Prozent Brandenburg.
Neun von 38 Reisegebieten konnten auf zweistellige Anteile verweisen, darunter Dresden, Leipzig, Chemnitz und Potsdam. Vor allem die Regionen mit kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten liegen bei Ausländern hoch im Kurs. An der Küste spielt das eher weniger eine Rolle. Sechs Regionen in Brandenburg und Thüringen verzeichneten ein Plus von mehr als 25 Prozent.
Ausländer machen laut Studie vor allem dann im Osten gern Urlaub, wenn die Verkehrsverbindungen gut sind und das kulturelle Angebot stimmt. Auch die Ausrichtung des Auslandsmarketings der jeweiligen Länder spielt eine Rolle. Bei den Niederländern sind alle ostdeutschen Ziele beliebt. Wegen der Fährverbindungen nach Schweden ist der Anteil schwedischer Gäste in Mecklenburg-Vorpommern hoch. Auch bei Schweizern und Dänen ist das Land beliebt.
US-Amerikaner kommen vor allem als Kulturtouristen und besuchen gezielt Städte wie Dresden, Eisenach, Jena, Weimar, Erfurt sowie die Lutherstadt Wittenberg und den Wörlitzer Park. In Sachsen bilden Gäste aus den USA sogar knapp die Mehrheit aller ausländischen Touristen - ein Novum in Ostdeutschland. Polen sind nur in ihrem Nachbarland Brandenburg stark vertreten. „Das Sächsische Elbland weist einen hohen Anteil von Urlaubern aus Russland und Japan auf. Die Nähe zu Dresden und Meißen gilt hier als Attraktion", teilte der OSV mit.
© OAZ-Online, 01.08.2011, 13:29 Uhr
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